Der Arzt in der Notaufnahme

Die zunehmende Umstrukturierung des Gesundheitswesens in Österreich bringt auch im stationären Bereich mannigfaltige Veränderungen mit sich. In vielen Spitälern werden akutmedizinische Notfallaufnahmen etabliert, welche die traditionellen Ambulanzen ersetzen. Dies führt dazu, dass viele Kolleg*innen fachübergreifend, unter Umständen auch akutmedizinisch tätig werden müssen, um die Zeit bis ein Facharzt verfügbar ist, zu überbrücken.

Dieses Fortbildungswochenende versucht, interdisziplinär wichtige Krankheitsbilder praxisnah zu vermitteln. Einfache neurologische Krankheitsbilder und deren Diagnose, der Thoraxschmerz, aber auch Intoxikationen oder die Anaphylaxie werden in kurzen Referaten behandelt. JEDER Arzt soll den korrekten Umgang mit Analgetika kennen. Zunehmend rücken gerinnungsaktive Medikamente und deren Nebenwirkungen in den Focus. Der sichere Umgang mit diesen Medikamenten ist Teil des Kurses.

Der Stellenwert der apparativen Diagnostik im Akutfall wird in einem Hauptvortrag als auch in Fallbesprechungen erörtert. Die praktischen Übungen versuchen, Kenntnisse der cardiopulmonalen Reanimation mit modernen Simulatoren als auch Atemwegsmanagement mit Videolaryngoskopie bis hin zur Koniotomie zu vermitteln.

Der Kurs erfüllt selbstverständlich die Anforderungen gemäß § 40b Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG 1998), BGBl. I, Nr. 169/1998 idF BGBl. I Nr. 20/2019 Absch.5 § 28 zur Aufrechterhaltung des Notarztdiploms.

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